Der Burnout-Prozess
Der Begriff Burnout stammt aus dem Englischen und bedeutet so viel wie „ausgebrannt sein und sich erschöpft fühlen“.
Burnout ist ein Prozeß: das bedeutet, dass die Entwicklung eines Burnout im allgemeinen mehrere Monate dauert. Werden die Frühwarnzeichen zu Beginn nicht beachtet, kommt es zu einer Verschlechterung und einer „Abwärts-Spirale.“
Drei Komponenten des Burnout sind besonders charakteristisch
1) Verlust von Energie und Engagement (Emotionale Erschöpfung)
Man fühlt sich emotional und körperlich völlig erschöpft und ausgelaugt und hat noch dazu die natürliche Fähigkeit verloren, sich zu erholen. Der Alltag ist gekennzeichnet von chronischer Müdigkeit und psychosomatischen Symptomen wie z.B. Kopfschmerzen, Magen-Darm-Beschwerden, Schlafstörungen und Herz-Kreislaufstörungen.
2) Distanzierte Haltung gegenüber Arbeit, Kunden und Mitarbeitern
Man zieht sich von Anderen zurück und meidet jeglichen Kontakt. Andere Menschen werden als „Energieräuber“ und „nur mehr nervend“ erlebt. Man verliert das Interesse an Freunden/Kollegen und Gesprächen.
3) Verlust des Vertrauens in die eigene Leistungsfähigkeit. Man glaubt, nichts mehr leisten zu können und ist verzweifelt. Dazu kommen Gefühle von Niedergeschlagenheit, Ausweglosigkeit und innerer Leere. Diese können auch in Gereiztheit, Ärger und Schuldgefühlen, bzw. Schuldzuweisungen übergehen.
Der Burnout-Prozeß
Zu Beginn eines Burnout-Prozesses zeigt sich oft ein Über-Engagement. Das bedeutet, dass man sich übermäßig stark mit der Arbeit identifiziert, die letzten Energiereserven mobilisiert und auf die eigenen Bedürfnisse – wie z.B. Ruhe und Erholung – vergisst.
Einem Über-Engagement zu Beginn der Tätigkeit folgt eine zunehmende Erschöpfung und mangelnde Erholungsfähigkeit. Die Freude an früheren Hobbys nimmt ab; das Leben wird inhaltsleer. Depressive Symptome sind in dieser Phase häufig. Weitere Anzeichen eines Burnout sind Desillusionierung und Rückgang der Motivation am Arbeitsplatz.
In weiterer Folge können Zynismus, Reizbarkeit, Launenhaftigkeit und ander Emotionen auftreten, verbunden mit einem weiteren Leistungsabfall (Energie- und Motivationsverlust, Konzentrationsbeschwerden, Resignationsgefühle, Desorganisation, innere Leere, usw.).
Der weitere Verlauf eines schweren Burnouts ist meist geprägt von psychosomatischen Reaktionen (Schlafstörungen, Bluthochdruck, erhöhte Pulsfrequenz, Verspannungen, Kopfschmerzen, etc.) bis hin zu Angsterkrankungen und Depressionen.
Im Vollbild eines Burnout-Syndroms sind eine negative Lebenseinstellung, Gefühle der Hoffnungs- und Sinnlosigkeit sowie existentielle Verzweiflung bis hin zu Selbstmord-Gedanken bezeichnend.
Umso wichtiger ist ein möglichst frühzeitiges Erkennen bereits erster Warnsignale. Je früher an einem Burnout-Prozess angesetzt wird, umso rascher kann das Gleichgewicht wieder hergestellt werden.
Idealerweise werden Burnout-Präventions-Maßnahmen im Unternehmen als fester Bestandteil der Unternehmenskultur implementiert.
Wer ist von Burnout betroffen?
Beinahe jeder Mensch trägt die Gefahr in sich, ein Burnout zu entwickeln. Dies hängt einerseits von den Anforderungen (Beruf und Privatleben) als auch von den Persönlichkeitseigenschaften und Ressourcen sowie Stressmanagement-Strategien ab.
Insgesamt sind in Österreich 27% der Menschen am Arbeitsplatz ungesundem Stress ausgesetzt und Burnout gefährdet (ÖGB-Studie 2004). Die Tendenz ist weiter steigend.
Eine Studie vom Berufsverband Österreichischer Psychologen (BÖP), die Karmasin Motivforschung 2009 durchgeführt hat, kam zu dem Ergebnis, daß sich durch die Krise 60% der Befragten psychisch belastet fühlen. 1 Million Österreicher leiden zeitweise unter dem Gefühl des Ausgebrannt-seins. Das sind alarmierende Fakten, die neben der subjektiven Einschränkung der Lebensqualität auch dramatische Auswirkungen auf die Wirtschaft haben.
Burnout ist ein Prozeß: das bedeutet, dass die Entwicklung eines Burnout im allgemeinen mehrere Monate dauert. Werden die Frühwarnzeichen zu Beginn nicht beachtet, kommt es zu einer Verschlechterung und einer „Abwärts-Spirale.“
Drei Komponenten des Burnout sind besonders charakteristisch
1) Verlust von Energie und Engagement (Emotionale Erschöpfung)
Man fühlt sich emotional und körperlich völlig erschöpft und ausgelaugt und hat noch dazu die natürliche Fähigkeit verloren, sich zu erholen. Der Alltag ist gekennzeichnet von chronischer Müdigkeit und psychosomatischen Symptomen wie z.B. Kopfschmerzen, Magen-Darm-Beschwerden, Schlafstörungen und Herz-Kreislaufstörungen.
2) Distanzierte Haltung gegenüber Arbeit, Kunden und Mitarbeitern
Man zieht sich von Anderen zurück und meidet jeglichen Kontakt. Andere Menschen werden als „Energieräuber“ und „nur mehr nervend“ erlebt. Man verliert das Interesse an Freunden/Kollegen und Gesprächen.
3) Verlust des Vertrauens in die eigene Leistungsfähigkeit. Man glaubt, nichts mehr leisten zu können und ist verzweifelt. Dazu kommen Gefühle von Niedergeschlagenheit, Ausweglosigkeit und innerer Leere. Diese können auch in Gereiztheit, Ärger und Schuldgefühlen, bzw. Schuldzuweisungen übergehen.
Der Burnout-Prozeß
Zu Beginn eines Burnout-Prozesses zeigt sich oft ein Über-Engagement. Das bedeutet, dass man sich übermäßig stark mit der Arbeit identifiziert, die letzten Energiereserven mobilisiert und auf die eigenen Bedürfnisse – wie z.B. Ruhe und Erholung – vergisst.
Einem Über-Engagement zu Beginn der Tätigkeit folgt eine zunehmende Erschöpfung und mangelnde Erholungsfähigkeit. Die Freude an früheren Hobbys nimmt ab; das Leben wird inhaltsleer. Depressive Symptome sind in dieser Phase häufig. Weitere Anzeichen eines Burnout sind Desillusionierung und Rückgang der Motivation am Arbeitsplatz.
In weiterer Folge können Zynismus, Reizbarkeit, Launenhaftigkeit und ander Emotionen auftreten, verbunden mit einem weiteren Leistungsabfall (Energie- und Motivationsverlust, Konzentrationsbeschwerden, Resignationsgefühle, Desorganisation, innere Leere, usw.).
Der weitere Verlauf eines schweren Burnouts ist meist geprägt von psychosomatischen Reaktionen (Schlafstörungen, Bluthochdruck, erhöhte Pulsfrequenz, Verspannungen, Kopfschmerzen, etc.) bis hin zu Angsterkrankungen und Depressionen.
Im Vollbild eines Burnout-Syndroms sind eine negative Lebenseinstellung, Gefühle der Hoffnungs- und Sinnlosigkeit sowie existentielle Verzweiflung bis hin zu Selbstmord-Gedanken bezeichnend.
Umso wichtiger ist ein möglichst frühzeitiges Erkennen bereits erster Warnsignale. Je früher an einem Burnout-Prozess angesetzt wird, umso rascher kann das Gleichgewicht wieder hergestellt werden.
Idealerweise werden Burnout-Präventions-Maßnahmen im Unternehmen als fester Bestandteil der Unternehmenskultur implementiert.
Wer ist von Burnout betroffen?
Beinahe jeder Mensch trägt die Gefahr in sich, ein Burnout zu entwickeln. Dies hängt einerseits von den Anforderungen (Beruf und Privatleben) als auch von den Persönlichkeitseigenschaften und Ressourcen sowie Stressmanagement-Strategien ab.
Insgesamt sind in Österreich 27% der Menschen am Arbeitsplatz ungesundem Stress ausgesetzt und Burnout gefährdet (ÖGB-Studie 2004). Die Tendenz ist weiter steigend.
Eine Studie vom Berufsverband Österreichischer Psychologen (BÖP), die Karmasin Motivforschung 2009 durchgeführt hat, kam zu dem Ergebnis, daß sich durch die Krise 60% der Befragten psychisch belastet fühlen. 1 Million Österreicher leiden zeitweise unter dem Gefühl des Ausgebrannt-seins. Das sind alarmierende Fakten, die neben der subjektiven Einschränkung der Lebensqualität auch dramatische Auswirkungen auf die Wirtschaft haben.

